Vorher: Meine Haare mit Blondspray
Nachher: Meine Haare nach dem Friseurbesuch
Blondspray- ja oder nein?Zunächst einmal: Ja, ich habe das Blondspray eine sehr, sehr lange Zeit (rund 7 Jahre) benutzt um die Haare aufzuhellen. Ihr merkt an der Vergangenheitsform, dass ich dieses Produkt nun nicht mehr verwende, doch dazu wie ich meine Haar nun blondiere komme ich später.
Jetzt möchte ich mich dem Blondspray widmen. Der Grund hierfür ist, dass ich von Freunden in letzter Zeit immer wieder höre, dass sie das Blondspray nur hin und wieder mal nutzen um dauerhaft ein wie von der Sonne geküsstes Haar zu bekommen oder zusätzlich zur Färbung ein aufhellendes Blondshampoo verwenden (Ja, auch das ist ein Färbemittel!). Auch in Foren wollen immer mehr Mädchen Erfahrungsberichte und Meinungen rund um das Phänomen Blondspray hören. Mir scheint, als würden erst jetzt viele diese "Innovation" für sich entdecken und das obwohl ich einige kenne, die diese besondere Sprühflasche seit nun schon mehr als 20 Jahren im Schrank stehen haben.
Die folgenden positiven Aspekte des Blondsprays waren für mich der Grund das Blondspray trotz der Gefahren zu verwenden:
1. Kinderleichte Anwendung! Man muss dafür sicher kein Friseur sein und benötigt auch keine Hilfe, da das Spray (wie der Name schon sagt) lediglich wie ein Pflegeprodukt auf die Haare gesprüht und anschließend mit einem Kamm verteilt wird.
2. Selbst ist der Friseur! Entdeckt man auch nur einen leichten Ansatz, muss man lediglich fix seine Haare waschen und das Blondspray auf die störende dunkle Stellen auftragen. Das spart natürlich Zeit, da sich der Friseursalon sozusagen im Bad befindet.
3. Billiger gehts nicht! Eine Flasche hält ewig und liegt gerade mal bei einem Wert von unter 10€. Wer möchte da noch zum Friseur gehen?
Tja ich habe nun trotzdem meinen kleinen, persönliche Salon im Bad geschlossen (indem ich alle Fläschchen entsorgt habe) und den Wechsel zum richtigen Friseur vorgenommen-
Warum?1. Kompletter Blond- Schopf- Look? Fehlanzeige! Die kompletten Haare zu färben ist fast unmöglich. Wer es doch wagt, wird sich von seinen Haaren verabschieden müssen;) Wer also nicht nur den Oberkopf bzw einige Srähnen an der oberen Haarschicht blond haben will, seine Haare behalten möchte und auch nicht scharf auf Haare wie Gummi (eine Vorstufe bevor die Haare schließlich abbrechen) ist, ist beim Blondspray an der falschen Adresse.
2. Ein einziges Risiko! Dadurch dass das Blondpray nach dem Aufsprühen nicht rausgewaschen wird, wirkt die Aufhellung stätig und trocknet somit die Haare aus und schadet der Kopfhaut. Außerdem ist der Wasserstoffperoxidanteil höher als bei anderen Produkten und die sämtliche (wenn nicht zu sagen alle) Blondsprays sollen Allergien auslösen und krebserregende Stoffe
enthalten und um es nochmal zu betonen das ganze Zeug wird um die gewünschte Aufhellung zu erzielen nicht wie beim Friseur nach einer bestimmten Einwirkzeit wieder runtergespült!
3. Blond auf gut Glück!Wenn man nicht schon relativ helles Haar hat wird man mit dem Blondspray kein schönes helles Blond erzielen. Bei vielen bleibt es bei einem Straßenköterblond oder einem sehr gelbstichigem Blondton. Wie beim Friseur aus einer Farbskala den gewünschten Ton auswählen funktioniert hier also nicht!
Ich gehe wie bereits erwähnt nun zum Friseur und lasse mir dort Strähnen mit einer Blondierung (nur 1,4%!) von Paul Mitchell ziehen. Eigentlich wollte ich meine Haare komplett blondieren lassen, da ich ja 'richtig' bond werden wollte. Zum Glück war ich aber bei einer guten Friseurin, die mir davon abriet. Diese Variante ist viel schonender für mein ohnehin schon durchs Blondspray strapaziertes Haar und ich habe damit eine- wie ich finde, viel natürlichere Haarfarbe erzielen können.
Ich hoffe ich konnte jetzt einige davon überzeugen, dass ein etwas teurer Friseurbesuch oder ein aufwändiges anderes Färbemittel lohnenswerter ist als seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen !
Wer gar keine Lust aufs Färben hat, kann sich einfach einen Kamillentee aufbrühen, auf die Haare träufeln und sich wie mein kleiner schwarzhaariger Freund gemütlich in die Sonne legen.
Bis auf die Sonnenstrahlen ist das eine völlig risikofreie Alternative zum Wasserstoffperoxid;)